Überraschenderweise ist im AÜG keine Regelung für Zeiträume vorgesehen, in denen ein Mitarbeiter an ein Unternehmen vermietet wird, das mit der aktuellen Einstellungsgesellschaft verbunden ist. Dementsprechend kann ein Mitarbeiter nun zwischen einer verbundenen oder Mutter-/Tochtergesellschaft wechseln, und in jedem Fall beginnt die maximale Mietdauer von 18 Monaten wieder. Die neuen Tarifänderungen treten am 1. März 2017 in Kraft und werden am 1. April 2018, 1. April 2019 und 1. Oktober 2019 für jedes Der Tarifgebiete in Ost und West erhöht. Das bedeutet, dass die Vereinbarung eine Laufzeit von 36 Monaten bis zum 31. Dezember 2019 umfasst. Eine weitere Lohnanpassung findet am 1. April 2021 statt. Von diesem Zeitpunkt an wird der Geltungsbereich der Löhne des Westens auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt.

Zeitarbeitsfirmen, die die tariflichen Vereinbarungen iGZ oder BAP anwenden, ist es untersagt, Arbeitnehmer in Kundengeschäfte einzubinden, in denen ein Streik stattfindet und diese Arbeitnehmer unter die einschlägigen Tarifverträge fallen. Die neuen Rechtsvorschriften stellen nun sicher, dass es den Kunden untersagt wird, dass ein Leiharbeitnehmer als direkter oder indirekter Ersatz für streikende Arbeitnehmer eingesetzt werden darf, und Leiharbeitnehmer dürfen die tariflichen Vereinbarungen von iGZ oder BAP nicht anwenden, um Mitarbeiter in einen Kundenbetrieb zu entsenden, in dem ein Streik stattfindet. Das Verbot gilt, solange ein Streik « irgendwo » innerhalb der Operation stattfindet. Der Streik muss nicht in der Abteilung stattfinden, in der der Mitarbeiter arbeitet. Wenn für die Leasinggesellschaft ein branchenspezifischer Tarifvertrag für Leiharbeit gilt, kann das Grundsatz des gleichen Entgelts nach einer neunmonatigen Einsatzzeit nicht wirksam sein. Der Tarifvertrag kann festlegen, dass die Mieterin nach 15 Monaten das Gehalt eines vergleichbaren Arbeitnehmers erhält. Die neuen Rechtsvorschriften sehen vor, dass ein Tarifvertrag eine kürzere oder längere maximale Leasinglaufzeit vorsehen kann. Die Satzung sieht außerdem zwei Optionen für das Unternehmen vor, das den Arbeitnehmer vorübergehend vermietet: Ein Tarifvertrag kann (1) eine maximale Leasinglaufzeit im Vertrag selbst festlegen; oder (2) dieVerlängerung durch eine Arbeitgeber-/Betriebsratsvereinbarung zu ermöglichen.

Publié dans : Non classé